Das möcht’ ich Dir sein

Ein weites Meer ..., dessen Schaumkronen als Tränenschmuck
Silbern glänzend in der Abendsonne leuchten.
Möcht’ Dich umschlingen, in den Bann ziehen, für Momente des Vergehens.
Möcht’ Dich mitnehmen auf eine Reise und dabei immer wieder und wieder
Mit jeder meiner Wellen Dich umwiegend, zart umfließend- tragen,
allzeit um die Macht der Tiefe wissend-

Deinen Grund erkennen im Strahl des letzten Abendlichts,
Dir Energie spenden, wo Dein Dunkel ruht,
immer neu des Vergehens eines Moments bewusst.

Lass das Aufschlagen der Wellen wie Harfenmusik sein,
und als Wind darüber die zarte Melodie einer Panflöte erklingen.
Tauche ein in mich, ohne Untergang und ohne jähes Ende.
Versinke in mir, ohne ganz den Boden zu verlieren.
Strudel Dich in meinen Wellen,
solang es Dir behagt und solang es Dir gut tut.

Wir werden zusammen den Strand erreichen,
wo Du noch mein Salz auf Deiner Haut trägst,
wo der Nachgeschmack noch lang anhält,
wo Du Dich im ersten Nachtlicht matt und doch erfüllt
in den feinen Sand an meine Seite legst ...
Dich zärtlich berührend mit einer letzten Welle flüster’ ich’s Dir zu:
"Werde da sein immerfort... und Dich wünschen an diesen Ort.
So war’s doch unsere ureigene Musik, die da draußen wir gespielt ..."
Das und noch viel "meer" möcht’ ich sein

                                                                  für Dich

 

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Katja Zitzewitz - Ostern 2008


 

kazz - art


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