Sternenstaub

Ein Hauch von Sternenstaub berührt unsere Haut,
weist uns den Weg,
wo ich mich leg`.
In Deinen Armen möcht` ich sein,
Dein Gesicht seh`n im Sternenschein.

Ich zieh` meine Gedanken aus mit Dir,
und Du wärmst mich, das ich nicht frier`.
Machst mich so reich damit,
streichelst weg, woran ich litt.

Ich seh`, wir Beide unbedeckt,
keine Macht, keine Lüge, die uns befleckt;
haben doch Grenzen(los) mit Achtung geliebt;
einer wohl dem Anderen die Hand hingibt.

Nicht zum Abschied, sondern damit
der Andere auf dem Weg nicht fällt.
Und da ist ja auch noch Sternenstaub,
der ihn mit Licht erhellt.
So geh`n wir barfuss Tag für Tag
und Stück um Stück,
dem Himmel entgegen für`s eigene Glück.

Wo sich am Horizont schon erste Morgenröte zeigt
Und sich unser Leben dem Ende neigt,
da lass` uns lieben, ein letztes Mal ...
bevor wir verlassen dieses Erdental.
Selbst da oben lassen wir einander nicht los,
denn die Gedanken verbinden, liegen in unserem Schoß.

So ist`s doch eine Ewigkeit, die unser Auge hier nicht sieht.
Es sei mir verzieh`n, wenn mein Gedanke dahin flieht.


 

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Katja Zitzewitz  -  10.04.2008

 

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